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Donnerstag, 21. September 2006, 13:03 Uhr

Wilhelmshaven - Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hat am Donnerstag im niedersächsischen Wilhelmshaven 1000 Soldaten in den Libanon-Einsatz verabschiedet. Zu dem feierlichen Appell waren auch Angehörige der Marinesoldaten gekommen.

Gegen Mittag sollten die Fregatte «Mecklenburg-Vorpommern» als Führungsschiff, die Fregatte «Karlsruhe», der Einsatzgruppenversorger «Frankfurt am Main», der Tender «Elbe» sowie vier Schnellboote auslaufen.

Hauptaufgabe des maritimen Einsatzverbandes der UN-Friedenstruppe UNIFIL ist es, das Seegebiet vor der libanesischen Küste zu überwachen sowie Waffenschmuggel in den Libanon zu unterbinden.

Jung betonte vor den Soldaten erneut: «Dies ist kein Einsatz ohne Risiko.» Er wies aber zurück, dass er die Männer und Frauen auf einen Kriegsschauplatz schicke. Es gehe um Friedenssicherung. Das sei auch im deutschen Interesse. Der deutsche Kommandeur des internationalen Marine-Verbandes, Flottillenadmiral Andreas Krause, sagte, mit diesem UN-Einsatz betrete die Marine Neuland. Er sei aber sicher, «dass uns in diesem Einsatz nichts begegnen wird, mit dem wir nicht fertig werden können». Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Wolfgang Nolting, sprach von einer «wahrhaft historischen Mission».

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