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Montag, 11. September 2006, 10:38 Uhr

Hamburg - Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck geht davon aus, dass der Bundeswehr-Einsatz im Libanon länger als ein Jahr dauern wird. «Jedem muss klar sein: Wir schicken die Soldaten in einen heiklen Einsatz, der lange dauern kann. In einem Jahr ist das wahrscheinlich nicht getan», sagte Struck der «Bild».

Er erwarte, dass es in beiden großen Bundestagsfraktionen - von wenigen Gegenstimmen abgesehen - eine überwältigende Mehrheit für den Nahost-Einsatz geben werde. Struck betonte, es sei «richtig und notwendig, die Bundeswehr mit der größtmöglichen Rückendeckung des Parlaments auszustatten».

Wegen der Hängepartie um die Einsatzregeln werden deutsche Marine-Einheiten frühestens Anfang Oktober vor der Küste des Libanons zur Abwehr von Waffenschmuggel patrouillieren. Der Zeitpunkt für einen entsprechenden deutschen Beschluss blieb auch am Wochenende unklar. Eine Kabinettsentscheidung wird nach dpa-Informationen voraussichtlich nicht vor Mittwoch fallen, der Bundestag wird sich dann möglicherweise erst in seiner nächsten regulären Sitzungswoche (18.-22. September) damit befassen. Union und SPD pochten auf ein robustes Mandat für den geplanten Nahost-Einsatz und kritisierten Beschränkungen durch die libanesische Regierung.

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